Packliste Jurasteig im Sommer

Sommer in Deutschland. Da braucht man quasi nichts und das Nichts sieht so aus:

Am Körper

  • Cross Chino Shorts 224g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt 101g
  • Falke Sneakersocken 37g
  • Merrell Trail Glove 6 372g
  • Cross Polo 194g

Technik/Werkzeuge

  • Telefon 143g
  • Ladegerät Telefon 37g
  • E-Reader 165g

Wechselwäsche

  • Cross Chino hellblau 295g
  • Cross Polo 194g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt 82g
  • Falke-Füßlinge 26g
  • Jackshibo Badeschuhe in Obstbeutel 50g
  • Schlafshirt 117g

Wind- und Wetterschutz

  • TheOmm Halo Regenhose 82g
  • Berghaus Hyper100 Regenjacke 91g
  • Meru Troyer 290g
  • Taschenschirm 134g

Bad/Hygiene

  • Packtasche 1L 13g
  • Deo 65g
  • Bio-Shampoo 60g
  • Rasierer mit Klinge 10g
  • Rasierwasser 10ml 13g
  • Zahnbürste 13g
  • Ajona Zahnpasta 22g
  • Nagelschere 13g
  • Pinzette 3g
  • 1. Hilfe, Blasenpflaster und persönliche Medikation

Kleinkram

  • Portemonnaie Paprcuts 13g (ohne Inhalt)
  • 0,5L PET-Flasche, Snacks

Neu ist der Rucksack, in dem alles verpackt wird, der wasserdicht ist, damit den Rucksackliner spart und zudem noch limettengrün ist. Er wiegt die Hälfte vom Vorgänger.

  • Osprey UL Dry Bag 20L 169g

Außerdem gab es einen Sonnenhut vom Chiemsee, der war immer auf dem Kopf und ich fühlte mich ganz chic damit. Mal sehen ob es sowas in faltbar gibt.

Alle Packlisten finden sich unter – welch Wunder – der Kategorie Packlisten.

Der Jurasteig

Wann: Juli/August 2021
Planungsgrundlage: Rother Wanderführer „Rheinsteig“, GPS-Daten von outdooractive.de, Navigation mit MapsOut, jurasteig.de
Dauer: 13 Tage, ca. 240km
Region: Oberpfalz/Bayern, Deutschland

2021 ist schon wieder (oder immer noch) ein Coronasommer; so richtig mochten wir uns noch nicht auf ausländische Touren einlassen, es ist noch nicht alle richtig durchgeimpft und dazu machte Hochwasser Gegenden wie die Eifel oder auch die Salzalpen schlecht planbar bis undurchführbar. Also mal wieder eine Sicherheitstour.

Der Jurasteig führt als Rundweg in der Oberpfalz entlang der Donau, an Naab, Vils und Lauterach vorbei zur Weißen Laaber und über Altmühl zurück zur Donau. Über Juragestein geht es durch lauter kleine Dörfer und Städtchen, die z. T. wirklich hübsch sind.
Rundwege haben ja den Vorteil, dass man theoretisch überall starten könnten, wir haben uns an den Rother Wanderführer gehalten und sind in Kehlheim gestartet und dort auch wieder angekommen. Direkt an der Donau gibt es einige kostenfreie Parkplätze.

Die Wegführung und auch die Natur ist dabei ganz ausgezeichnet, es hat allerlei Schmetterlinge, wilde Orchideen an der Zahl und ist schon recht beeindruckend. Dazu kommen Burgen und Burgruinen, Kirchen, Klöster, Höhlen, Heide, Moore und weite Felder. Wer davon nicht genug kriegen kann, hat allerlei Schlaufenwege, mit denen man seinen Wanderurlaub dann ausdehnen kann, das haben wir aber nicht gemacht.
Weniger beeindruckend ist die Infrastruktur, die alten Wirte kommen ins Rentenalter oder haben es schon überschritten und Nachfolger sind selten in Sicht. So sterben die kleinen Dörfer, Einkehren haben immer zu und der Steig hat inzwischen arge Konkurrenz von beliebteren Wegen, wie dem Altmühltal Panoramaweg (s. auch hier und hier). Auf den letzten Etappen entlang der Altmühl findet sich dann auch keine Zeichen mehr des Jurasteigs, man folgt einfach der Markierung des Altmühltal Panoramawegs.

Die besten Erlebnisse:

  • Absolut an erster Stelle, wie bereits erwähnt, ist die Natur. Tolle Gegend, super Flora und Fauna und vor allem Flüsse. Ich mag Flüsse und ich mag es, an Flüssen zu gehen.
  • Dann Felsen, Felsen sind auch sehr super! Der Alpinsteig bei Eilsbrunn ist zwar nicht alpin, aber hat schon tolle Aussichten und macht Spaß zu gehen. Außerdem gibt es noch eine Räuberhöhle am Weg, die sollte man auf jeden Fall mitnehmen!
  • Flussüberquerungen. Ja, manchmal muss man über den Fluss und dann gibt’s Fähren oder kleine Motorboote. Vom Kloster Weltenburg (das zwar nett ist, aber nicht so, wie alle immer schreiben) kommt man mit der Fähre bis nach Kehlheim, das ist deutlich besser als die Strecke nebenher zu laufen. Vor allem in der Mückensaison.
  • Die Weiße Laaber schimmerte tatsächlich weiß. Verrückt.
  • Die Brücken über die Flüsse sind manchmal auch hübsch (s. Fotos).
  • Die schönste Etappe ist dann auch genau diese und auch die letzte, durch eine Klamm mit kletterigen Abschnitten, vorbei an der Burg Prunn und die Brücke Tatzelwurm zum Kloster Weltenburg und, wenn man will gleich zwei Schifffahrten. Allerdings macht man diese Tour auch auf dem Altmühltal Panoramaweg. Hm.
  • Das Quartier in Holnstein/Berching. Nette Gastgeber, tolles Frühstück und der gute Tipp, im Dorfgasthof anzumelden, dass man Essen will. Wirkte erst komisch, war aber ein toller Abend.
  • Menschen kennenlernen. In diesem Fall Australier, die eine Fernbeziehung in London und Dubai führen und mit Vorliebe in Bayern wandern, weil man da nicht Gefahr läuft, dass die Natur einen umbringen will. OK.
  • Umwege machen. Manchmal muss man die Wege einfach verlassen und dann trifft man z. B. auf Deutschlands ältestes Bauernhaus in Oberndorf, was man ohne diese Wegvariante nie gesehen hätte. Und immer wieder die Frage, warum man nicht gleich dort lang geführt wird?
  • Im Anschluss noch eine Nacht in Amberg verbracht, auf Rat der Australier. Das ist auch dringend zur Nachahmung empfohlen!

Die besten Einkehren:

  • Ach, Einkehren gab es ja kaum, hatte ja alles zu, außerhalb des Altmühltal Panoramawegs.
  • Außer in Penk, da gibt es ein Café auf dem Gut Löweneck, die machen schon eine leckere Quiche und haben Rosé-Sekt.
  • Kastl ist ein niedlicher Ort mit gutem Italiener und guten Wirtshäusern.
  • Sonst blieben die Quartiere abends: schlicht gewohnt, aber super gegessen in Pielenhofen und Schmidmühlen; besonders gut versorgt worden im Hotel Schwan in Riedenburg.
  • Die Quartiere waren dann fast alle OK bzw. ihren Preis wert, nur dort, wo wir den Steig verlassen mussten war es… speziell.
  • Auch wenn Kehlheim ein seltsam leerer Ort ist, kann man immerhin im Schneiders Biergarten gut sitzen und essen.

Das würde ich das nächste Mal anders machen:

  • Weichen Sie nicht nach Burglengenfeld aus, wenn sie kein Quartier in Kallmünz bekommen! Und schlafen oder essen Sie in Burglengenfeld niemals im Hotel Olive! Schlechter habe ich noch nicht gewohnt und noch nicht gegessen.
  • Gasthof Erber in Eilsbrunn ist OK, aber es gibt noch ein Brauhotel Röhrl, das ist edel und direkt am ältesten Wirtshaus der Welt.
  • Bad Abbach kann man wohl nicht wirklich umgehen und hat auch einen tollen Biergarten mit leckerem Essen (aber viel zu großen Portionen). Man sollte aber immer den Weg durch den Kurpark wählen. Vielleicht ist es aber auch besser, wenn’s nicht die ganze Zeit regnet.

Kurz: Wenn man sonst nichts vorhat, kann man den Weg mal gehen, aber der Weg wird langfristig Schwierigkeiten haben, Gastgeber zu finden.

Hier gibt es eine Planungsliste als Download.

Packliste Rheinsteig im Oktober

Der Herbst, der Herbst, da hat man dann doch allerlei dabei und wenn er dann so ausfällt, wie 2020, dann hat man vor allem allerlei am Körper. Nun, gut, das macht immerhin den Rucksack leicht. Hier also quasi ein Best-of-Wanderbesitztümer vom Steffen 2020.

Am Körper

  • Cross Chino 295g
  • Meru Troyer 290g
  • Thermo-Unterhemd mit Rollkragen 217g
  • halblange Unterhose Jako 76g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt lang 119g
  • Knitido Zehen-Socken 37g
  • Merrell Trail Glove 5 372g

Technik/Werkzeuge

  • Telefon 143g
  • Ladegerät Telefon 37g
  • E-Reader 165g

Wechselwäsche

  • Cross Chino hellblau 295g
  • Cross Polo 194g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt 82g
  • NoName-Füßlinge 26g
  • Jackshibo Badeschuhe in Obstbeutel 50g
  • Schlafshirt 117g

Dies mit der Hose weglassen, das ist mein neuer 5-Jahresplan. Vier Jahre überleg ich bestimmt schon dran rum… Neu sind die Badeschuhe, die nur die Hälfte der alten wiegen und ein florales Muster haben. Ha!

Wind- und Wetterschutz

  • TheOmm Halo Regenhose 82g
  • Berghaus Hyper100 Regenjacke 91g
  • Meru KuFa-Jacke 265g
  • Schal 68g
  • Taschenschirm 134g
  • Mütze 26g
  • Handschuhe 44g

Die Handschuhe nerven, die Mütze und die Jacke lösen sich auf. Im Anschluss durfte also der britische Ultralight-Fachhandel von mir profitieren, dazu mehr, wenn man wieder mit Hotelübernachtung wandern darf.

Bad/Hygiene

  • Packtasche 1L 13g
  • Deo 65g
  • Bio-Shampoo 60g
  • Rasierer mit Klinge 10g
  • Rasierwasser 10ml 13g
  • Zahnbürste 13g
  • Ajona Zahnpasta 22g
  • Nagelclipser 13g
  • Pinzette 3g
  • 1. Hilfe, Blasenpflaster und persönliche Medikation

Kleinkram

  • Portemonnaie Paprcuts 13g (ohne Inhalt)
  • Reiseführer 217g (wurde nach der 1. Tour im Bücherhäuschen entsorgt, weil er die Tour anders herum geführt hat, was extrem doof zu lesen ist)
  • 0,5L PET-Flasche, Snacks

Eine Flasche reichte.

Es bewährt sich der

  • Haglöfs L.I.M. lite 25 Rucksack 335g und der
  • Müllbeutel (Liner) 20g.

Entspanntes Gewicht, was bei einigen Wanderanfängern für Aufsehen sorgte.

Wanderer im Wald mit Regenschirm
Es kann nicht immer eitel Sonnenschein sein.

Alle Packlisten finden sich unter – welch Wunder – der Kategorie Packlisten.

Der Rheinsteig

Wann: Oktober 2020
Planungsgrundlage: Rother Wanderführer „Rheinsteig“, GPS-Daten von outdooractive.de, Navigation mit MapsOut
Dauer: 15 Tage, ca. 310km
Region: Rheinland, Deutschland

Wandern an Deutschlands lautestem Wanderweg,
direkt am Verkehrsfluss!

Soweit zum Thema: „Wenn Werbung ehrlich wäre“. Der Rheinsteig war einer der ersten Wanderwege, der nach Komfortkriterien ausgerichtet wurde. So kann man sich die Touren buchen lassen und durch die vielen Gasthöfe und Hotels am Weg kann man die Etappen recht frei einteilen. Es gibt allerlei Bahn- oder S-Bahn-Anbindungen, was auch unterteiltes Wandern möglich macht oder eine schnelle Wochenendtour. Natürlich gibt es auch einen Gepäckservice, man kann also mit Tagesgepäck wandern und hat Abends seine Koffersammlung im Hotel. Die Gegend bietet neben Wein auch weitere kulinarische Genüsse, einer gepflegten Wanderung steht da doch eigentlich nichts mehr im Weg, oder?

Leider ist der Weg stark an der Bodenqualität ausgerichtet, um das Prädikat Premiumwanderweg zu erhalten. Was dabei nicht gemessen wird ist wohl die Lärmbelastung. Zwischen Bonn und Koblenz ist nicht nur der Schiffsverkehr deutlich zu hören, es laufen oft Straßen plus Bundesstraßen plus Autobahnen auf jeder Seite des Rheins, daneben beherrscht Industrie oft Aussicht und Gehör. Das macht sich natürlich auch in den Ortsstrukturen bemerkbar. Viele Orte sind durch die Bahn regelrecht durchschnitten und vom Rhein abgetrennt. Geht die Industrie ein, stirbt auch der Ort. Schlimm war da z. B. Bad Hönningen, wo der Großteil des Ortes offensichtlich das letzte Mal in den 80ern frische Farbe bekommen hat und mitten im Ort das Bistro Valentino vor sich hin verfällt. Tristesse deluxe. Immerhin macht das Restaurant Sonnenseite frischen Wind.

Wohl des Lärms wegen geht man durch Siebengebirge und Westerwald, was ohne Frage wunderschöne Waldwege durch Naturschutzgebiete sind, aber man geht eher wenig am Rhein.
Die Lärmbelastung nimmt ab Koblenz deutlich ab und auch die Wege werden eher mal mit Rheinblick geführt, aber es braucht schon Umplanungskompetenzen, um wirklich mal am Rhein zu sein (s. beste Erlebnisse). Dafür liegt hier der Abschnitt mit der Loreley, den Burgen und dem UNESCO-Welterbe und das ist schon alles sehenswert.
Wie oft in Deutschland hat man in kurzer Zeit eine Menge Kulturlandschaft erfahren und kommt sehr viel klüger wieder zuhause an.

Praktisch ist, dass man den Weg in beide Richtungen laufen kann, sowohl in Bonn als auch in Wiesbaden startend. Jede Richtung hat ihre Vor- und Nachteile: Wer in Bonn startet geht gegen den Fluss, hat aber eine guten Start entlang des Rheins und steigert das Naturerlebnis bis kurz vor Wiesbaden. Wer in Wiesbaden startet geht mit dem Fluss, hat auf den letzten Etappen dann aber vermehrt Lärm, kommt aber schöner in Bonn auf dem Marktplatz an.

Die meisten Wanderführer gehen in Wiesbaden los, nur Kompass startet in Bonn. Das machte den Rother für uns auch schwer nutzbar. Außerdem gehen viele Wanderführer sehr kleinteilige Etappen. Etappen um 20km sind aber für geübte Wanderer gut machbar, trotz einiger Höhenmeter. Unterschätzen sollte man die Höhenmeter nicht, auf den Touren um 25km waren wir doch recht geschafft.

Die besten Erlebnisse:

  • Herbstlaub gesehen, bzw. deren Verfärbungen. Dies geht im Oktober in Deutschland halt schneller, als in Italien (s. hier und hier). Dafür spielte das Wetter nicht so mit, es regnete zwar kaum, war aber beinah durchgehend grau. Die Fotos beschränken sich so auf den ersten Tag und dann wieder die letzten Etappen.
  • Hm, bestes Erlebnis irgendwie nicht und auch doch: Wandern in Corona-Zeiten ist die einzige Art, halbwegs sicher Urlaub zu machen (außer zuhause bleiben). Die meisten Hotels und Restaurant lagen nur am Rande von Risikogebieten und waren nur wenig besucht. Kurz danach wurde ja das Leben im November auch wieder deutlich heruntergefahren.
  • Auf dem Abschnitt rund um die Loreley eine Menge anderer Wanderer gesehen und z. T. gesprochen. Manche waren echt fertig, während wir dagegen beinah sportlich wirkten. Auch mal eine Selbsterkenntnis, dass die langen Wanderjahre wohl doch Auswirkungen haben.
  • Außerdem konnten wir mal wieder unser gesamtes Gewichtssparwissen anbringen.
  • Stichwort Umplanungen: nachdem am zweiten Tag bei der liebsten Wanderbegleitung Schmerzen am Knöchel auftauchten, übersprangen wir die dritte Etappe, um mit der Bahn kurz nach Bonn zurückzufahren, neue Schuhe und etwas Kleinkram zu kaufen und dann zum Etappenzielort zu fahren.
  • Und: bei der Planung wurden einige Etappen dann doch offensichtlich zu lang. Eine Alternative war ab Kaub der Rheingauer Rieslingpfad, der wunderschön durch die Weinberge führt und uns als die sehenswertere Variante des Rheinsteigs erschien. Damit ist man nicht nur näher am Rhein, sondern sieht z. B. auch deutlicher das Binger Loch – und hat die Weinberge in voller Pracht.
  • Umgehen sollte man nicht die Ruppertsklamm (außer bei Starkregen), die ist die Wucht! Kletterig, eng und beeindruckend.
  • Der rote Sekt in Assmannshausen, kurz vor Sonnenuntergang. Teuer, aber perfekt.

Die besten Einkehren:

  • Bei den Quartieren gab es dieses Mal keine größeren Ausfälle, nur das Hotel Weißes Ross in Lahnstein dürfte mal wieder die Ecken putzen und die Silikone im Bad erneuern. Etwas drüber war innenarchitektonisch das Weinhaus Sinz.
  • Das beste Quartier war Kloster Eberbach. Super Zimmer, super Anlage, super Essen, super Wein. Da muss man mal gewesen sein!
  • Das Brauhhotel Bonn ist aufgeräumt und die Wirte sehr charmant.
  • In Unkel sollte man Im Lämmchen essen. Maronensuppe nach dem Rezept der Apothekenumschau ist sehr lecker.
  • Hotel Waldterrasse hat eine familiäre Atmosphäre und neu gemachte Zimmer.
  • Hermanns Mühle ist auch recht gut und familiär. Guter Flammkuchen!
  • Das Deutsche Haus in Kaub besticht durch die Weinauswahl. Und der Wirt hat Ahnung vom Wandern.
  • Außerdem glänzte die Gastronomie auf dem Weg durch „Heute geschlossen“. Das sagte bereits der Wanderführer, dass ab Oktober/November vieles geschlossen hat und Corona tut seinen Teil dazu.
  • Deshalb: Der Wanderkiosk von Günni in Lykershausen! Günni hatte weißen Winzerglühwein, Nussstrudel und warme Decken.

Das würde ich das nächste Mal anders machen:

  • Wenn man den ganzen Weg machen will, kann man ja nicht einfach Etappen weglassen. Aber vielleicht ist der Abschnitt ab Koblenz einfach der wirklich lohnenswerte.
  • Die Höhenmeter darf man nicht unterschätzen, schrieb ich ja bereits. 30km schafft man nur sehr trainiert und mit Ultra-Leichtgepäck.
  • In Wiesbaden würde ich genauer auf die letzten Markierungen achten, irgendwie fehlte unser dieser Schlusspunkt. So sind wir da nicht so richtig angekommen.

Kurz: Doch, kann man gut mal machen.

Hier ist ein Download unserer Planung und hier eine Packliste.

Packliste Juliana Trail im Sommer

Es sind zwar die Alpen, aber man umrundet sie ja eher. Deshalb ist man mit leichtem, sommerlichem Gepäck gut bedient und kann einiges zu Hause lassen. Leicht dürfen auch die Schuhe sein, außer einigen knackigen Anstiegen wird es wenig alpin. Das alle natürlich ohne Gewähr und für Leichtgepäckler.

Am Körper

  • Cross Chino Shorts 224g
  • Hemd 217g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt 101g
  • Knitido Zehen-Socken 27g
  • Merrell Trail Glove 5 372g

Technik/Werkzeuge

  • Telefon 143g
  • Ladegerät Telefon 37g
  • E-Reader 165g

Wechselwäsche

  • Cross Chino hellblau 295g
  • Cross Polo 194g
  • Calida KuFa Unterhose 41g
  • Calida T-Shirt 82g
  • NoName-Füßlinge 26g
  • Nomaquito Badeschuhe in Obstbeutel 161g
  • Schlafshirt 117g
  • Badehose

Wind- und Wetterschutz

  • TheOmm Halo Regenhose 82g
  • Berghaus Hyper100 Regenjacke 91g
  • Meru Troyer 290g
  • Schal 48g
  • Taschenschirm 134g

Bad/Hygiene

  • Packtasche 1L 13g
  • Deo 65g
  • Bio-Shampoo 60g
  • Rasierer mit Klinge 10g
  • Rasierwasser 10ml 13g
  • Zahnbürste 13g
  • Ajona Zahnpasta 22g
  • Nagelclipser 13g
  • Pinzette 3g
  • 1. Hilfe, Blasenpflaster und persönliche Medikation
  • Bodenwischtuch KuFa 40g als Handtuchersatz

Kleinkram

  • Sonnenbrille Decathlon 26g, Lesebrille 13g
  • Portemonnaie Paprcuts 13g (ohne Inhalt)
  • Reiseführer
  • drei PET-Flaschen 0,5L, Snacks

Im Rucksack

  • Haglöfs L.I.M. lite 25 Rucksack 390g
  • Müllbeutel (Liner) 20g

Das sind wieder Mal rund 2,5kg ohne Wasser und Snacks. Neu sind Zehensocken und Merrell Trail Glove. Die Zehensocken sind lustig zu tragen, die Merrell super zu laufen.

Im Anschluss habe ich am Rucksack noch Strippen entfernt und gekürzt, das bracht insgesamt 65g (!) weniger. Badehose hätte ich mir sparen können, alles andere habe ich auch gebraucht.

E-Reader und Brille bewähren sich für abendliches Lesen, das Gewicht werde ich wohl nie wieder einsparen können.

Alle Packlisten finden sich unter – welch Wunder – der Kategorie Packlisten.